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Haben Sie doch ein Herz...

Was sehen Sie ?  Dies ist nur eine Installation vor einem Museum!

„Die grossartigste Schwäche des Menschen ist sein Mitleid.“ Thomas Niederreuther
  • Wird übermässig an Ihre Hilfsbereitschaft appelliert?
  • „Es ist für einen guten Zweck...“
  • Sie könnten wirklich helfen und etwas Gutes tun!"
„Die Menschen sind da, um einander zu helfen, und wenn man eines Menschen Hilfe in rechten Dingen nötig hat, so muss man ihn dafür ansprechen. Das ist der Welt Brauch und heisst noch lange nicht betteln.“ Jeremias Gotthelf

„Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und hilft keinem.“ Ebner Eschenbach


Mitleid und Mitgefühl werden nur allzu gern von potentiellen Betrügern geweckt

„Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten Gaunerei.“ Johann Gottfried Seume
 
Das Vortäuschen einer Notlage oder eines grossen Unglücks ist eine beliebte Methode von Betrügern. Es lässt sich auch einfach erklären, warum das immer wieder so erfolgreich ist. Wir werden als Menschen konditioniert, Mitgefühl zu haben und anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Dies ist ein notwendiges Programm für das Miteinanderleben in einer Gemeinschaft. Als Christ ist man zur Nächstenliebe und Hilfe geradezu „verpflichtet“. Moslems ist die Hilfe an Bedürftigen genauso anerzogen. Mitunter sind ungeschriebene Gesetze die stärksten.

Menschen reagieren mit einem «Klick-surr» Verhalten wenn sie die Stichworte „für einen guten Zweck“ oder „...Helfen Sie...“ hören. «Klick-surrs» sind Programme, welche wir alle in uns tragen, welche von einem Schlüsselreiz ausgelöst werden und dann eine bestimmte Handlungsfolge aktivieren. Beispiele:
Reiz : rote Ampel; Handlungsabfolge: Sie bleiben stehen.
Reiz: Kondukteur kommt; Handlungsabfolge: Sie zücken Ihren Fahrschein.
Reiz: Jemand schreit Hilfe; Handlungsabfolge: Sie gehen und helfen.


Experiment Keksverkauf

Für einen guten Zweck sollten auf einem Unigelände Kekse verkauft werden. Der Stand wurde aufgebaut, aber ganz wenige blieben stehen oder kauften gar.
Eine junge Frau wurde damit beauftragt, Passanten anzusprechen und zu fragen: „Möchten Sie gerne einen Keks kaufen?“ Das Ergebnis: Nur 2 von 30 kauften etwas.
Anschliessend fragte die junge Frau die Passanten: „Möchten Sie gerne einen Keks kaufen, es ist für einen guten Zweck, das Poverello Haus.“ (Eine ansässige und bekannte Organisation, die Obdachlosenspeisungen durchführt.) Das Ergebnis: Jetzt kauften 12 von 30 Angefragten.
Die junge Frau fragte: „Möchten Sie gerne einen Keks kaufen, es ist für einen guten Zweck, das Levine Haus.“ (Erfundener Name, nämlich der des Versuchsleiters, also kein guter Zweck.) Das Ergebnis verblüffte, denn 11 von 30 kauften etwas.
Kein einziger der Angesprochenen fragte, was denn die jeweiligen Häuser machten.
(Levine 214ff.)


Die Eule rät

 „Mein Portemonai öffne ich immer nur mit dem Herzen, nicht mit meinen Tränendrüsen!" Unbekannt

  • Spenden niemals auf ein Privatkonto machen!
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  • Nicht zur Eile treiben lassen!
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