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Eintrag in Firmenregister / Adressbuchschwindel

Eintrag in Firmenregister / Adressbuchschwindel

«Drum prüfe, wer sich „ewig“ bindet...»

Nicht alles, was amtlich aussieht, ist es auch!


Definition

Mit vorgetäuschtem offiziellem Charakter versuchen die Täter, wertlose Einträge in angeblich «erfolgsversprechenden» oder «offiziellen» Adressdateien zu verkaufen. Dabei sieht ihre Offerte mehr wie eine Rechnung aus. Genau darauf spekulieren die Betrüger, dass die Opfer so einfach bezahlen.


Erkennungsmerkmale für diese Betrugsart

  • „Nur noch heute!“
    Mitunter wird in den Schreiben ein Aktionsrabatt gewährt, wenn man sich in gesetzter Frist anmeldet.
  • „Das machen alle so!“
    Mitunter wird mit Auflagenzahlen geworben, welche nicht beglaubigt sind.
  • „Mehr Schein als Sein...!“
    Der offizielle Anstrich soll die Rechtmässigkeit der Forderung unterstreichen.

Anfälligkeit bei folgenden Opfermerkmalen und Situationen

    „Den Trick kannte ich noch nicht“
    Unkenntnis der Manipulationsmethoden

    Stress, Eile, Zeitdruck
    Zeitdruck erzeugt Knappheit erzeugt Begehren! Oder mitunter einfach nur teure Fehler.


    Die Eule rät

    Nicht alles, was amtlich aussieht, ist es auch! 

    • Lesen Sie alle Rechnungen gründlich durch, ob die Ansprüche auch begründet sind.
    • Informieren Sie Ihre Mitarbeitenden, das auch zu tun!
     

    Was tun, wenn Sie schon geschädigt wurden?

    Der SECO Rechtsdienst empfiehlt: Mittels eines eingeschriebenen Briefes sofort nach Entdeckung des Irrtums dem Anbieter erklären, dass man durch das fragliche Formular getäuscht worden sei und man deshalb den Vertrag anfechte. Dies hat die Ungültigkeit des Vertrags zur Folge. Im gleichen Schreiben sollte man den Betrag zurückfordern.

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