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„Gratis“ Angebote und Abonnements

„Gratis“ Angebote und Abonnements „Ein Klick und der Ärger geht los...“

Darunter versteht man insbesondere

  • Nach Anmeldung auf einer Webseite mit Gratisangeboten erhält man eine Abonnementsrechnung.
  • Sie erhalten einfach eine Rechnung.

Ausmass

Direkte Zahlen dazu liegen keine vor. Allerdings häufen sich die Klagen in Foren und Netzwerken immer mehr. Betrüger versuchen hier das schnelle Geld zu machen. Es gibt auch notorisch bekannte Betrüger. Eine Liste von einigen Webseiten finden Sie hier:
basteln.de
basteln-heute.com
cocktails-heute.comdeutsch.de
drogen-heute.com
einladung.de
fabrikverkauf.de
fabrikverkauf-heute.com
games-heute.com
gedichte.de
gedichte-heute.com
gehaltsrechner.de
gehaltsrechner-heute.com
hausaufgaben.de
hausaufgaben-heute.com
humor.de
kunst.de
kunst-heute.com
landkarte.de
latein.de
lehrstellen.de
lehrstellen-heute.com
lexikon-heute.com
mafia.de
p2p-heute.com
pflanzen-heute.com
rauchen-heute.com
rezepte-heute.com
routenplanung-heute.com
schnellstrassen.de
sms-heute.com
songtexte-heute.com
sternzeichen-heute.com
steuer-heute.com
suchen-heute.com
tattoo-heute.com
tierheime-heute.com
tiere-heute.com
trauersprueche.de
vornamen-heute.com
weltkarte.de
witze-heute.com
wohnung-heute.com


Erkennungsmerkmale für diese Betrugsart

Folgende Punkte sollten Sie achtsam werden lassen, auch wenn es noch keine direkten Betrugshinweise sind:
  • „Gratis kann teuer sein“ Eine sonst kostenpflichtige Leistung wird hier plötzlich „gratis“ angeboten.
    Der Zugang zu Downloadarchiven, Hausarbeiten, Songtexten oder SMS-Versand ist normalerweise kostenpflichtig. Wenn er gratis angeboten wird, muss er irgendwie anders finanziert werden. In diesen Fällen mit Abzocke!
  • Bei der Anmeldung werden Sie nach Adresse und evtl. sogar Kreditkarte oder Bankdaten gefragt.
    Bei einem seriösen Webangebot reicht normalerweise die Angabe der E-Mailadresse aus.
  • Formulierungen auf der Webseite wie: „Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird Ihre IP-Adresse (x.5.xx.xxx) bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse sind Sie über Ihren Provider (16-xx.5-xx.cust.9xx.ch) zweifelsfrei und gerichtsfest identifizierbar.“
    Dahinter steckt immer eine Einschüchterungsabsicht.

Kassensturzvideo: Fiese Tricks mit Gratis-Glückwunschkarten

Folgende Persönlichkeitsmerkmale und Situationen erhöhen die Anfälligkeit für diese Betrugsart:

Das kann Jedem und zu jeder Zeit passieren!


Die Eule rät

 

Was tun, wenn Sie schon Rechnungen erhalten haben
  1. Per eingeschriebenem Brief mitteilen, dass man durch die fragliche Webseite getäuscht wurde und den Vertrag anficht. Man beruft sich dabei auf den Grundlagenirrtum oder die absichtliche Täuschung. Nach Schweizer Recht hat dies eine Ungültigkeit des Vertrages zur Folge. (Quelle: SECO)
  2. Rechnung nicht zahlen!
  3. Mahnungen ignorieren!
  4. Bei allfälligen Betreibungen muss innerhalb von 10 Tagen Rechtsvorschlag erhoben werden! Oft sind es jedoch ausländische Firmen, die soweit gar nicht gehen.
  5. Es ist unwahrscheinlich, dass die Firmen es auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen, da sie ja meist auch keine Originalunterschrift von Ihnen vorliegen haben.
Was tun, wenn Sie schon bezahlt haben
  • Wie oben, allerdings sind die Chancen eher gering, denn diesen Firmen ist mit Drohen und Druck nicht beizukommen. Ausserdem sind Mahnungen ins Ausland wenig vielversprechend.
  • Gehen Sie zum nächsten Polizeiposten und erstatten Anzeige!


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