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Überfall

Überfall

Überfälle bedeuten Gewalt und Gefahr für die Opfer. Sachwerte lassen sich ersetzen, die Gesundheit nicht. Räuber stehen massiv unter Stress. Sie können spontane Reaktionen des Opfers völlig falsch verstehen und irrational reagieren. Die Täter erzwingen meistens unter Waffengewalt die Herausgabe des Geldes und persönlicher Gegenstände (z. B. Mobiltelefon, Schmuck).
Nicht nur Geldinstitute, sondern auch kleinere Geschäfte, Geldboten und Passanten können Opfer von Überfällen werden. Überfälle auf Geschäfte, Reisebüros, Wechselstuben, Geldboten oder Tankstellen sind selten blosse Zufallstaten, sondern von den Tätern ausgekundschaftete «Gelegenheiten». Überfälle werden auch verübt, wenn nur eine kleine Beute zu erwarten ist. In vielen Fällen handelt es sich dabei um sogenannte Beschaffungskriminalität von Drogenabhängigen.

Tipps
•    Führen Sie keine grossen Geldbeträge mit.
•    Heben Sie Bargeld nach Möglichkeit nur an Automaten in Innenbereichen ab.
•    Zählen Sie das Geld nicht in der Öffentlichkeit nach.
•    Meiden Sie dunkle, schlecht beleuchtete und abgelegene Strassen und Wege. Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste.

Verhalten beim Überfall
•    Wichtigste Reaktion: Bewahren Sie Ruhe.
•    Vermeiden Sie unüberlegte Handlungen. Gefährden Sie Ihr Leben nicht durch aussichtslose Gegenwehr.
•    Halten Sie Ihre Hände für die Täterschaft immer gut sichtbar und unterlassen Sie hektische Bewegungen.
•    Geben Sie der Täterschaft zu verstehen, dass Sie ihren Forderungen nachkommen.
Vorgehen nach dem Überfall
•    Handeln Sie rasch und überlegt.
•    Leisten Sie verletzten Personen Erste Hilfe.
•    Alarmieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 117.
•    Beobachten Sie wenn möglich den Fluchtweg der Täterschaft und notieren Sie allfällige Hinweise zu einem Fahrzeug wie Farbe, Marke, Modell und Nummernschild.
•    Schreiben Sie umgehend das Signalement der Täterschaft auf.
•    Bitten Sie allfällige Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei zu warten oder schreiben Sie deren Adressen oder Telefonnummern auf. Ihre Hinweise über die Täterschaft sind für die Polizei sehr wichtig. Merken Sie sich Auffälligkeiten, anhand derer Sie glauben, den oder die Räuber später eindeutig wiederzuerkennen.
•    Täterspezifische Merkmale: Muttermale, Narben, Tätowierungen, Piercings, Haltung, Gang, Sprachakzente
•    Allgemeine Merkmale: Alter, Grösse, Statur, Haut- und Haarfarbe, Kleider, Sprache, Art der Bewaffnung, mitgeführte Gegenstände  

Ratschläge für Botengänge mit Geld
•    Seien Sie wachsam und lassen Sie keine Routine aufkommen.
•    Rechnen Sie grössere Geldbeträge nur in verschlossenen Räumen ab.
•    Wählen Sie für den Geldtransport unterschiedliche Zeiten und Wege. Gehen Sie wenn möglich zu zweit und verteilen Sie das Geld auf beide Personen.
•    Tragen Sie das Geld beim Transport in verschiedenen Innentaschen Ihrer Kleidung.
•    Sprechen Sie sich über das Verhalten in einer Notsituation ab.
•    Verbinden Sie Geldgeschäfte nicht mit anderen Besorgungen.
•    Überzeugen Sie sich beim Weg zum Nachttresor, zur Bank oder beim Verlassen des Geldinstituts, dass Sie nicht beobachtet werden.
•    Meiden Sie menschenleere Strassen und dunkle Wege. Nehmen Sie in Zweifelsfällen ein Taxi.
•    Handalarmgeräte (Schrillalarm) können beim Geldtransport nützlich sein.
•    Bei grossen Geldbeträgen ist es von Vorteil, einen Sicherheitsgeldkoffer zu benutzen oder den Transport durch eine professionelle Werttransportfirma zu organisieren.

Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015


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