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Verstösse gegen das Jugendschutzgesetz

Verstösse gegen das Jugendschutzgesetz.

Das Jugendschutzgesetz soll Jugendliche vor den schädlichen Auswirkungen des Alkohols schützen. Jugendliche reagieren empfindlicher auf Alkohol als Erwachsene, da sie noch im Wachstum und in Entwicklung sind.
Ausserdem: Je früher Jugendliche damit beginnen, regelmässig Alkohol zu konsumieren und je früher sie Rauscherlebnisse haben, desto grösser ist das Risiko, dass sie später Alkoholprobleme entwickeln.

Im Lebensmittelgesetz und im Alkoholgesetz ist festgehalten: Es ist verboten, Alkohol an unter 16-Jährige abzugeben. Spirituosen dürfen nicht an unter 18-Jährige abgegeben werden. In einigen Kantonen gibt es Abgabeverbote an unter 16- oder 18-Jährige auch für Tabakwaren. Die Polizei setzt sich für die Durchsetzung der geltenden Bestimmungen ein.

Was geschieht, wenn...? Alkoholverkauf an Minderjährige
Lukas, 15, möchte mit zwei Freunden, beide ebenfalls 15, am See abhängen und Bier trinken. Da Lukas älter aussieht, will er versuchen, am Bahnhofsshop Bier zu besorgen. Der Verkäufer hält ihn tatsächlich für 16 und fragt nicht nach dem Ausweis. Lukas kann unbehelligt zwei Sechserpack Bier kaufen und mit seinen Freunden trinken. Doch seine Eltern bemerken seine Alkoholisierung und sprechen am nächsten Tag mit ihm über den Vorgang. Dabei erfahren sie auch, dass man Lukas am Bahnhof Alkohol verkauft hat. Sie erstatten Anzeige. Gestützt auf die Gesetzesbestimmungen wird die Polizei Ermittlungen aufnehmen und Bericht an die entsprechende Aufsichtsbehörde für Restaurations- und Verkaufsbetriebe erstatten. Nebst einer Busse muss der Betreiber des Geschäftes mit Sanktionen der Aufsichtsbehörde rechnen. Die Umsetzung der Alkoholgesetzgebung ist kantonal unterschiedlich geregelt.
Was kann ich tun?
Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Alkohol und versuchen Sie ihnen zu erklären, dass das Jugendschutzgesetz nicht aus Spassfeindlichkeit oder zur «Diskriminierung» von Jugendlichen, sondern zu ihrem gesundheitlichen Schutz besteht. Wenn Sie erfahren, dass volljährige Personen aus dem Umfeld Ihres Sohnes/Ihrer Tochter ihn/ sie mit Alkohol versorgen, suchen Sie sofort das gemeinsame Gespräch und schrecken Sie bei Unverständnis auch vor einer Anzeige nicht zurück. Sprechen Sie Ihr Kind direkt an, wenn Sie einen Verdacht haben.
Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

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