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Probleme und Risiken

Die Wirkungsweisen der verschiedenen Drogen führen im Wesentlichen zu drei Problemkreisen, die meist miteinander in Wechselwirkung stehen:

Psychische Probleme
Drogen verändern die Wahrnehmung; nicht zuletzt deswegen werden sie ja konsumiert. Kokain zum Beispiel vermittelt dem/der Konsumierenden eine Illusion von Sorglosigkeit, Unangreifbarkeit, ja Allmacht. Da dieses Gefühl aber nicht mit der Realität übereinstimmt, der/die Konsumierende sich also selbst überschätzt, kann es zu dramatischen Fehlentscheidungen kommen, sei es bei körperlichen Aktivitäten, bei Streitigkeiten oder im Strassenverkehr. In Kombination mit Alkohol suggeriert Kokain dem/der Konsumierenden ausserdem, dass er noch völlig nüchtern sei, auch wenn er faktisch bereits schwer betrunken ist. Dazu kommt, dass nicht jede Droge auf jede/n Konsumierende/n die gleiche Wirkung hat. Je nach Persönlichkeit kann beispielsweise Alkohol den einen aggressiv und den anderen harmoniebedürftig werden lassen; bei Halluzinogenen (also stark bewusstseinsverändernden Drogen) kann der eine geniessen, was der andere als «Horrortrip » erfährt. Auch bezüglich der Dosierungen gibt es grosse Unterschiede. Das hängt oft damit zusammen, wie sehr Körper und Geist bereits an eine Droge gewöhnt sind. Je nach Substanz, Persönlichkeit und Lebenslage kann der Wunsch nach baldiger Wiederholung mehr oder weniger stark auftreten. In der Suchtwirkung einer Droge liegt also neben der Veränderung der Wahrnehmung eine zweite Gefahr: Je grösser diese Suchtwirkung, egal ob psychisch oder auch physisch, desto grösser ist die Gefahr, dass die Droge zum Lebensmittelpunkt wird. Die Gesamtpersönlichkeit kann im Extremfall verkümmern, und unter gewissen Umständen scheut der oder die Süchtige auch kriminelle und selbstzerstörerische Beschaffungswege nicht (Diebstahl, Prostitution usw.).
Körperliche Probleme
Je häufiger und je mehr jemand Drogen konsumiert, desto grösser sind die Risiken für seine Gesundheit. Dabei sind die unmittelbaren Gesundheitsrisiken nur ein Teil des Problems: Als mittelbare Gefahren, die durch die Fehleinschätzungen der eigenen Leistungsfähigkeit zustande kommen, sind wiederum Unfälle und Körperverletzungen in der Schule, am Arbeitsplatz und im Strassenverkehr zu nennen. Schliesslich gibt es noch das Risiko tödlicher Überdosierungen, vor allem bei Alkohol und Heroin.
Soziale Probleme
Unfälle und Körperverletzungen infolge des Drogenkonsums gehören zwar ebenfalls in die Rubrik «Soziale Probleme», doch sind hier in erster Linie die Probleme gemeint, die aus einer psychischen oder physischen Drogenabhängigkeit entstehen können. Wer – wie oben beschrieben – in eine Drogensucht geraten ist, läuft Gefahr, alle anderen Lebensbereiche dem Drogenkonsum unterzuordnen. Das heisst, er kann seine beruflichen und privaten Aufgaben nicht länger wie gewohnt erfüllen. Das führt im Extremfall zum Verlust des Arbeitsplatzes, überhaupt zur Arbeitsunfähigkeit und zur Zerstörung sozialer Beziehungen.
Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

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