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Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern

Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern

Pädokriminelle sind oft sympathisch und nett erscheinende Männer, und sie stammen aus allen sozialen Schichten. Es ist ein Trugschluss zu meinen, man sehe ihnen ihre Neigung an. Sexuelle Übergriffe auf Kinder werden sowohl durch unbekannte Personen als auch durch Menschen aus der Umgebung des Kindes, z.B. Familienmitglieder oder Bekannte, verübt. Beginnt Ihr Kind über Missbrauch zu sprechen, nehmen Sie es ernst und hören Sie ihm zu. Stellen Sie offene Fragen und machen Sie keine Vorwürfe, gehen Sie ins Kinderspital oder zu einer Beratungsstelle und zur Polizei.
Die beste Prävention ist eine frühzeitige und der jeweiligen Entwicklung angepasste Aufklärung. Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für Kinder und Jugendliche geben ihnen Hilfe bei der Entwicklung von Ausweich- und Abwehrmöglichkeiten.

Reden Sie mit Ihrem Kind über folgende Punkte:
•    Es gibt Menschen, die gleichzeitig «lieb und böse» sein können.
•    Dein Körper gehört dir – du bist wichtig.
•    Du kennst den Unterschied von guten und von undefinierbaren, schlechten oder komischen Gefühlen, Geheimnissen, Erlebnissen und Berührungen.
•    Du hast das Recht, bei unangenehmen Situationen laut Nein zu sagen.
•    Du weisst, dass du mit deinen Eltern immer über gute, aber auch über schlechte Erfahrungen, Versprechungen und Drohungen reden darfst.
•    Du kennst Organisationen, die Hilfe anbieten, zum Beispiel die Telefonhilfe 147.
•    Du bist bei sexuellen Übergriffen niemals schuldig, denn die Verantwortung liegt immer beim Täter.

Tipps
•    Informieren Sie sich über Missbrauch, Ausbeutung und Vernachlässigung von Kindern.
•    Informieren Sie sich über Beratungsangebote.
•    Klären Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn über sexuelle Belästigung, Missbrauch und Ausbeutung altersgerecht auf.
•    Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es sich in unangenehmen (oder gar gefährlichen) Situationen verhalten kann.
•    Beachten Sie Signale von Kindern. Sprechen Sie Auffälligkeiten von Verhalten an und reagieren Sie adäquat.
•    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind pünktlich ist oder Sie über allfällige Verspätungen orientiert. Kinder sollten sich beim Spielplatz und auf dem Schulweg in Gruppen organisieren.
•    Kümmern Sie sich um die Freunde Ihres Kindes, auch im eigenen Bekanntenkreis. Seien Sie wachsam gegenüber Leuten, die Ihrem Kind zu grosses Interesse entgegenbringen und ihm ohne Grund Geschenke machen.
•    Zeigen Sie Ihrem Kind auf, dass Pädokriminelle oft etwas Tolles versprechen – zum Beispiel ein Casting als Model, Geld, Geschenke, etwas Cooles anschauen gehen – und es dann nicht einhalten.
•    Erklären Sie Ihrem Kind, dass es – ohne vorgängige Absprache mit Ihnen als erziehungsberechtigte Person – nie in das Auto von Fremden, aber auch von Bekannten einsteigen darf.
•    Reden Sie regelmässig mit Ihren Kindern über alles, was sie im Internet sehen und erleben.

Falls doch etwas geschehen ist:
•    Legen Sie die Kleider und die Unterwäsche, die das Kind während der Tat trug, für die Spurensicherung bereit.
•    Waschen oder duschen Sie Ihr Kind nicht, bevor die möglicherweise notwendige Untersuchung durch einen Arzt erfolgt ist.



Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

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FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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