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Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung Frauen

Sexueller Missbrauch und sexuelle Ausbeutung Frauen

Sexuelle Gewalt an Frauen umfasst jede Form von erzwungener sexueller Handlung und grenzverletzendem Verhalten mit sexuellem Bezug. Sie kommt in unterschiedlichen Kontexten vor, so beispielsweise als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, als sexuelle Ausbeutung in einer Abhängigkeitsbeziehung oder als erzwungener Geschlechtsverkehr in der Ehe. Bei sexueller Gewalt handelt es sich um eine Form von Machtausübung, Erniedrigung und Demütigung. Nicht die Befriedigung der sexuellen Bedürfnisse ist primäres Ziel der Gewalt ausübenden Person, sondern die absichtliche Verletzung der Integrität des Opfers.
Formen sexueller Übergriffe sind: anzügliche und peinliche Bemerkungen mit sexuellem Bezug, sexistische Körpersprache oder Gesten, unerwünschte Berührungen, sexuelle und körperliche Übergriffe bis hin zur Nötigung und Vergewaltigung.
Sexuelle Belästigung, sexuelle Handlungen mit Abhängigen, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung sind Delikte, auch in Ehe und Partnerschaft, die strafrechtlich verfolgt werden.

Weitere Informationen
Zu sexueller Gewalt in Paarbeziehungen siehe «Häusliche Gewalt»



Schutz vor sexueller Gewalt durch Fremde
•    Wehren Sie sich bei einem Angriff.
•    Als wirksame Gegenwehr gelten beispielsweise lautes Schreien, Sichlosreissen, Boxen oder Fusstritte.
•    Lassen Sie Fremde nicht erkennen, dass Sie als Frau allein leben (abends Rollläden schliessen oder Vorhänge zuziehen).
•    Geben Sie am Türschild und im Telefonbuch nur den Anfangsbuchstaben des Vornamens an.
•    Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über die eigene Person (Telefonverkauf/Meinungsumfragen), ohne dass Sie wissen, wer der Gesprächspartner ist.
•    Brechen Sie bei mysteriösen oder obszönen Anrufen sofort das Gespräch ab. Erstatten Sie bei wiederholten Anrufen Anzeige.
•    Wenn Sie allein zu Hause sind: Lassen Sie keinen Fremden in Ihre Wohnung. Nutzen Sie den Türspion und/oder die Gegensprechanlage. Die Wohnungstür nur mit Sperrbügelschloss öffnen.
•    Gehen Sie nachts allein nur auf gut beleuchteten Wegen und belebten Strassen. Scheuen Sie dabei auch keine Umwege.
•    Sprechen Sie Passantinnen an und gehen Sie zusammen.
•    Reagieren Sie nicht auf Pfiffe und Zurufe.
•    Steigen Sie nicht in Fahrzeuge Fremder ein.
•    Machen Sie kein Autostopp.
•    Meiden Sie Kontakte mit Betrunkenen.
•    Auch eigener Alkoholkonsum kann Sie unvorsichtig werden lassen. Bei der Rückkehr zum Personenwagen und auf dem Heimweg: Halten Sie die Schlüssel bereit. Achten Sie darauf, dass Ihnen kein Fremder folgt.  

Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz
•    Nehmen Sie die Belästigung auf keinen Fall hin.
•    Reagieren Sie rasch und bestimmt.
•    Machen Sie der belästigenden Person mündlich klar, dass Sie deren Verhalten nicht tolerieren – egal, ob es sich dabei um Vorgesetzte oder Arbeitskollegen handelt.
•    Handeln Sie rasch und zögern Sie nicht, Hilfe zu beanspruchen.
•    Wenn Sie trotzdem weiter belästigt werden, informieren Sie die zuständige Person in Ihrem Unternehmen.
•    Wenn die zuständige Stelle nichts unternimmt, rufen Sie die kantonale «Schlichtungsstelle nach Gleichstellungsgesetz» an.

Wenn trotzdem etwas passiert ist:
•    Lassen Sie sich von einer Opferhilfestelle beraten. Diese Beratungen sind kostenlos, anonym und nicht mit einer Anzeigepflicht verbunden.
•    Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige.
•    Im Notfall: Melden Sie sich so rasch wie möglich bei der Polizei (Notrufnummer 117).



Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

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FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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