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Auftrag der SKP

Die Vereinigung der Schweizerischen Kripochefs (VSKC) stellte an ihrer Herbsttagung im September 2006 eine Liste mit möglichen SKP-(Kampagnen-)Themen für das Jahr 2008 zusammen. Diskutiert wurden die Themen «Hooliganismus», «Internetkriminalität» (auch Cybercrime genannt) und «Jugend und Gewalt». An der Sitzung der Kommandanten und der Kripochefs aller Polizeikonkordate im Oktober 2006 wurden diese drei Themen nochmals intensiv diskutiert.

Es zeichnete sich dabei aber schnell ab, dass das Thema «Hooliganismus» zur Vorbereitung auf die Fussball-Europameisterschaft EM 2008 in der Schweiz von der SKP nicht mehr zeitgerecht bearbeitet werden konnte. Zudem widmet sich das Teilprojekt «Sicherheit» der Projektorganisation EURO 2008 gezielt diesem Problembereich. Deshalb wurde von einer Entscheidung für dieses Thema abgerückt.

Dem Thema «Internetkriminalität» sollte in der Präventionsarbeit ebenfalls ein hoher Stellenwert zukommen, da die Deliktsumme von Jahr zu Jahr höher wird. Die Anbieter von Auktions-Websites sind jedoch schon mit Präventionsinformationen präsent. Zudem wird eine Zusammenarbeit zwischen Privaten und der SKP angestrebt.

Vorstellen des Grobkonzepts im Februar 2007 und Entscheid über das Detailkonzept im September und Oktober 2007

In der Diskussion einigte sich die Projektkommission, bestehend aus Vertretern der Kommandanten und Kripochefs aller Polizeikonkordate, auf die Empfehlung, die SKP solle ab 2008 im Bereich «Jugend und Gewalt» mit Präventionsmassnahmen bzw. einer Informationskampagne tätig werden und das Konzept im Jahr 2007 erarbeiten.

Im März 2007 stellte die Geschäftsstelle der SKP das Grobkonzept der möglichen Kampagne an der Sitzung der Projekt- und Leitungskommission vor. Von beiden Gremien wurde es gutgeheissen.

Erst nach der Diskussion und Genehmigung des Detailkonzepts durch die Projektkommission im September 2007 und durch die Leitungskommission, die aus fünf Regierungsrätinnen und -räten besteht – RR Yvonne Schärli-Gerig, LU, Präsidentin; RR Jean Studer, NE; RR Alois Christen, SZ; RR Jean-René Fournier, VS; RR Guy Morin BS – und im Oktober 2007 tagte, wurde über das Detailkonzept abschliessend beraten.

Über die Stossrichtung und über die Umsetzung des Massnahmenplans entschied die KKJPD anlässlich ihrer Herbstkonferenz im November 2007. Mit der Erarbeitung geeigneter Massnahmen begann die SKP im Januar 2008.

Wichtige Aspekte bei der Erarbeitung des Konzepts und der Massnahmen:
  • Die Erarbeitung der Massnahmen erfolgt unter Berücksichtigung von Massnahmen zur Verhältnisprävention (Sozialprävention) und der Verhaltensprävention (Individualprävention).
  • Die Erarbeitung der Massnahmen erfolgt weiter mit einem spezifischen Blick auf die polizeiliche Kriminalprävention und dabei besonders auf das Zusammenspiel von Repression und Prävention.
Zahlreiche kantonale und städtische Polizeikorps haben das Thema «Jugend und Gewalt» bereits als einen ihrer Schwerpunkte für die polizeiliche Kriminalprävention gewählt, die Wichtigkeit des Themas ist allgemein anerkannt. Neben den Massnahmen im Repressionsbereich muss aber auch die Prävention weitergeführt werden. Darunter versteht die SKP u.a. die Erziehung Jugendlicher zur Konfliktfähigkeit und zur Gewaltfreiheit. Auch die Eskalationsverhinderung gehört mit dazu.

Die Situationsanalyse

Die Situationsanalyse bzw. die Umfrage bei den kantonalen Polizeikorps und den kantonalen Erziehungs- und Sozialdirektionen im April 2007 war integraler Bestandteil des weiteren Vorgehens. Die Resultate der Umfrage dienten als Grundlage für die Erarbeitung des Detailkonzepts. Ziel der Umfrage bei den drei oben genannten Gruppen war es, in Erfahrung zu bringen, welche Präventionsaktivitäten stattgefunden haben, stattfinden oder geplant sind.

Dazu wurde den Kommandanten der 30 Polizeikorps und den Vorsteherinnen und Vorstehern der 26 Erziehungs- und Sozialdirektionen ein Fragebogen, bestehend aus 8 Fragen zugeschickt. Mehr Informationen dazu im Teil II des Massnahmenplans.

Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

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FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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