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Jugend und Gewalt

Jugend und Gewalt

Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) verfolgt die Entwicklung der Gewalt von und unter Jugendlichen seit geraumer Zeit mit grosser Besorgnis. Daher hat sie der SKP Ende 2006 den Auftrag erteilt, einen Massnahmenplan zum Thema «Jugend und Gewalt» zu erarbeiten.

In Anbetracht der Tatsache, dass bereits ein breit gefächertes Angebot an Präventionsmassnahmen auf kantonaler Ebene besteht (städtische und kantonale Polizeikorps, kantonale Erziehungs- und Sozialdirektionen, private Akteure u.a.) und unter besonderer Berücksichtigung der beschränkten finanziellen und personellen Mittel, die der SKP zur Verfügung stehen, wurde auf eine so genannte «massenmediale Informationskampagne» für die Bevölkerung verzichtet.  

Schwerpunkte des von der KKJPD im November 2007 genehmigten «Massnahmenplan 2008 Jugend und Gewalt» sind u.a.: In Vorbereitung auf die Erstellung des «Massnahmenplan Jugend und Gewalt 2008» führte die SKP im April 2007 eine Umfrage bei den kantonalen Polizei-, Erziehungs- und Sozialdirektionen durch. Erhoben werden sollte die von den diesen Stellen durchgeführten und geplanten Massnahmen zur Verhinderung von Gewalt von und unter Jugendlichen. Die Resultate der Umfrage finden Sie im Teil II des Massnahmenplans (siehe Box rechts).

So breit die Palette der von den befragten Stellen initiierten und durchgeführten Massnahmen aber auch ist, es ist nicht Aufgabe der Polizei allein, die Prävention von und unter Jugendlichen anzugehen. Um der Gewalt von Jugendlichen bestimmt entgegentreten zu können, braucht es einerseits ein vertieftes Wissen und Verständnis von Gründen und Motiven von gewalttätigem Verhalten Jugendlicher und andererseits eine enge Zusammenarbeit der Polizei mit anderen staatlichen als auch nichtstaatlichen Stellen.

Trotz der bis anhin zahlreich realisierten Massnahmen bestehen indes noch erhebliche Defizite bei der Präventionsarbeit auf kantonaler als auch kommunaler Ebene:
Gewaltprävention sollte daher nicht als isolierte Aktivität konzipiert und umgesetzt werden und auch nicht ausschliesslich auf die Gewalttätigkeit fokussieren. Für die SKP gehören dazu ebenso die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu Konfliktfähigkeit und zur Gewaltfreiheit.

Weitere Informationen

Auftrag an die SKP
Der Auftrag an die SKP und das Vorgehen bei der Erarbeitung des Grob- und Detailkonzepts. Lesen Sie mehr dazu.
Ausgangslage
Statistiken legen nahe, dass die Gewaltbereitschaft Jugendlicher in den letzten Jahren deutlich angestiegen ist. Informieren Sie sich hier.
Definition Jugendgewalt
Unter «Jugendgewalt» versteht die SKP die Ausübung oder Androhung von körperlicher und / oder psychischer Gewalt durch eine oder mehrere Personen - Kinder (7-15), Jugendliche (16-18), junge Erwachsene (19-25 Jahre) - gegenüber anderen Personen. Sachbeschädigung (Vandalismus) gehört auch dazu.
SKP-Massnahmen 2008
Informieren Sie sich hier über die Massnahmen, welche die SKP im Jahr 2008 erarbeitet. 
Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

Newsblog

FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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