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Meldung erstatten

 Haben Sie einen Verdacht?


Wo beginnt im Chat die Straftat? Die Grenze zur Straftat wird überschritten, wenn jemand Kinder bzw. Jugendliche unter 16 Jahren
  • zu sexuellen Handlungen auffordert,
  • Geld für sexuelle Handlungen anbietet,
  • mit pornografischem Bildmaterial belästigt,
  • möglicherweise sogar kinderpornografisches Material zuschickt.

 

Die Tat festhalten

  • Speichern Sie Mails sicher auf einem Datenträger ab. Machen Sie Printscreens wenn immer möglich, beispielsweise bei Gesprächen im Chatraum. Vorsicht: keine Printscreens von Kinderpornographie! Damit machen Sie sich strafbar. Bei Kinderpornographie kopieren Sie die URL (www…) und vermerken Zeit, Datum und Zeitzone.
  • Unabhängig von den Medien die der Täter nutzte, verzeichnen Sie immer den Anbieter, Chatraum, Soziales Netzwerk, Datum und Uhrzeit des Kontaktes. Auch der Benutzername des Täters sollten Sie sich notieren. Mittels dieses Internetnamens kann die Polizei oft die wahre Identität des Täters ermitteln.
  • Halten Sie kurz den Tatablauf schriftlich fest. Gehen Sie damit zu Ihrer Polizei. Sie berät bezüglich der Anzeige.

Menschen, die sich von einer Straftat betroffen oder bedroht fühlen, können sich rund um die Uhr an die Polizei wenden. Das kann direkt auf einer Polizeistelle geschehen oder per Telefon. Benützen Sie die Nummer 112 oder 117


Bei sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen - Meldung an die Polizei

Wenden Sie sich bei Kenntnis folgender Straftaten unverzüglich an die Polizei:
- bei sexueller Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen,
- bei einem Verdacht auf eine solche Straftat,
- bei sexuellen Straftaten in Zusammenhang mit Internet und anderen modernen Kommunikationsmitteln.

Die Straftat oder den Verdacht auf eine Straftat können Sie über die Telefonnummer der Polizei oder auf jedem Polizeiposten melden. Jede Polizei verfügt über Spezialstellen, die sich mit Sexualstraftaten an Kindern und Jugendlichen befassen. Die Personen, die auf diesen Stellen arbeiten, haben grosse Erfahrungen im behutsamen Umgang mit kindlichen und jugendlichen Opfern sowie deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Auf all diesen Stellen arbeiten Männer und Frauen. Manche Polizeikorps betreiben Kontaktstellen, wo man sich anonym melden kann.

Sie können sich vor dem Kontakt mit der Polizei auch an eine Opferhilfestelle Ihres Kantons wenden. Hier werden Sie über das richtige Vorgehen in Ihrem Fall beraten. Auch diese Beratung ist anonym möglich.

Bei Kriminalität im Internet - wenden Sie sich per Internet an KOBIK

Die nationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) ist die zentrale Anlaufstelle für Personen, die verdächtige Inhalte melden möchten. Dies gilt auch für Verdacht auf Kinderpornografie sowie andere vom Gesetz verbotene Handlungen im Internet. Eine anonyme Meldung ist möglich. Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 26.08.2015

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