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Surfregeln

Surfregeln

Reden ist Gold! Wenn sich Kinder oder Jugendliche im Internet richtig verhalten, sind sie vor Gefahren weitgehend geschützt.

Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass Sie als Eltern oder Erziehungsberechtigte das Gespräch mit Ihren Kindern suchen. Daneben sollten Sie ihnen einige Regeln mit auf den Weg ins Internet geben. Schliesslich können Sie den Computer Ihres Kindes noch mit technischen Mitteln schützen.
 

Verhaltensregeln

  • Surfen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam. Dabei können Sie viele Tricks lernen. Im Gespräch erfahren Sie, was Ihr Kind entdeckt hat. Machen Sie so das Internet zu einer gemeinsamen Welt.
  • Legen Sie eine Zeitlimite fürs Surfen fest.
  • Speichern Sie kindgerechte Seiten unter den Favoriten.
  • Verwenden Sie als Startseite eine Kindersuchmaschine.
  • Bei Chats und Blogs ist besondere Vorsicht geboten. Begleiten Sie Ihr Kind beim Chatten und informieren Sie es über mögliche Probleme. Stellen Sie sicher, dass es die Chatregeln kennt, bevor Sie es alleine chatten lassen.
  • Machen Sie mit Ihrem Kind einen Vertrag. In ihm legen Sie die Grundregeln fest, unter welchen es sich im Internet bewegen darf. Der Vertrag wird von Ihnen und dem Kind bzw. Jugendlichen unterzeichnet.
  • Melden Sie sich im Zweifelsfall bei der Polizei.

Technische Schutzmöglichkeiten
  • Allgemeine Einstellungen des Computers: Unterdrücken von Werbebannern und Pop-ups.
  • Einrichten von Filterprogrammen: Erotikfilter, Spam-Mail-Filter, Programme, die nicht jugendfreie Inhalte aussondern. (Filterprogramme blockieren Webseiten, die entweder Stichwörter enthalten, die auf Negativlisten vermerkt sind, oder geben nur Seiten frei, die auf Positivlisten eingetragen sind.)
  • Einrichten von Kinderschutzprogrammen mit Filtern, Zeitlimiten, Verlaufskontrolle usw.
  • Einrichten von Virenschutz und Firewall
Tipps für sicheres Chatten
  • Chatte am Anfang nicht allein.
  • Es ist wichtig, dass du nicht nur mit gleichaltrigen Personen über deine Erfahrungen im Internet redest.
  • Such dir auch eine erwachsene Vertrauensperson. Dieser Person muss du alles sagen können. Vorzugsweise sind das deine Eltern, Gotte oder Götti usw.
  • Denk dir einen guten Spitznamen aus.
  • Dein richtiger Name ist dein Geheimnis. Nimm einen Phantasienamen, der keinen Rückschluss auf dein Geschlecht und Alter erlaubt.
  • Verrate nie deine richtige Adresse, deine Telefon- oder Handynummer und deinen Nachnamen.
  • Gib auch nie deine E-Mail-Adresse heraus.
  • Nicht nur Erwachsene können im Internet aggressiv und bedrohlich sein. Häufig sind es auch Menschen in deinem Alter.
  • Sage Nein, wenn du im Gespräch in Themen verwickelt wirst, die dir unheimlich vorkommen. Wo es unangenehm wird, da darf man unhöflich und frech sein. Verlass den Chat oder das Messengerprogramm. Du hast das Recht aufzuhören.
  • Wenn du mit Fragen nach Körper, Sex und deinen intimen Gewohnheiten belästigt wirst, wirf den Frager raus, sperre ihn und informiere den Webmaster. Drohe damit, deine Eltern zu holen.
  • Lasse dich von niemandem aus dem Internet bedrohen oder zu Dingen hinreissen, die du im normalen Leben niemals tun würdest.
  • Überleg es dir gut, wenn dich jemand per Webcam sehen will. Erwachsene, die sich vor Kindern nackt zeigen wollen, gibt es heute nicht bloss im dunklen Park. Sie haben eine Webcam und wollen, dass du ihnen zuschaust.
  • Triff dich nicht mit Leuten aus dem Chat! Man weiss nie, wer dahinter steckt. Wenn du aber denkst, ein Treffen sei möglich, dann informiere unbedingt deine Eltern über Zeit und Ort. Besser ist, wenn dich beim ersten Mal eine erwachsene Person begleitet. Sei vorsichtig, wenn du von jemandem auf eine Homepage eingeladen wirst.
Vertrag zum Surfen im Internet

1. Ich weiss, dass das Internet auch Gefahren hat. Ich verhalte mich entsprechend vorsichtig: Ich weiss, dass in Chatrooms auch unangenehme Leute verkehren. Ich muss damit rechnen, dass darunter auch Erwachsene sind. Diese geben sich aber einen Namen, der das nicht verrät. Sie spielen manchmal sogar ein gleichaltriges Kind. Ich verhalte mich in Chats und beim Gespräch über Messengerdienste besonders vorsichtig. Ich suche beim Surfen keine pornografischen Nacktaufnahmen. Wenn ich per Zufall auf eine solche Website gerate, schliesse ich die Seite sofort.

2. Ich gebe im Internet niemals persönliche Informationen und Daten weiter: Ich gebe im Internet keine persönlichen Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse an Personen weiter, die ich nicht genau kenne. Ich mache auch keine Angaben über Familie und Freunde. Dies gilt vor allem in den Chatrooms, aber auch bei Umfragen und Gewinnspielen.

3. Ich treffe nie eine Person, die ich bloss aus dem Internet kenne, ohne Einverständnis der Eltern: Ich sage meinen Eltern Bescheid, wenn ich jemanden treffen will, den ich aus dem Internet oder aus dem Chat kenne. Das Treffen könnte sehr gefährlich werden, wenn niemand weiss, mit wem ich mich treffe und wo.

Datum, Ort:

Die Eltern:            

Der Sohn/die Tochter:
Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 26.08.2015

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