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Wie zeigt sich Stalking?

Vielschichtige Verhaltensweisen

Stalking ist ein heterogenes Phänomen. Die Stalker und Stalkerinnen verfolgen unterschiedliche Zielsetzungen und versuchen diese auf vielfältige Weise zu erreichen. Ausserdem handelt es sich oft um einen dynamischen Prozess. Das Vorgehen und die Motive des Stalkers bzw. der Stalkerin ändern sich häufig im Verlaufe der Zeit. Stalkinghandlungen können jeglichem Schweregrad entsprechen. Sie erstrecken sich von aufdringlichem Werben bis hin zu körperlichen und sexuellen Übergriffen. Laut einer amerikanischen Studie von Meloy enden 2% aller Stalkingfälle tödlich.

Als typische Merkmale von Stalking benennt das Bundesgericht «das Ausspionieren, fortwährende Aufsuchen physischer Nähe (Verfolgen), Belästigen und Bedrohen eines anderen Menschen, wobei das fragliche Verhalten mindestens zweimal vorkommen und beim Opfer starke Furcht hervorrufen muss».
Stalkinghandlungen

Zahlreiche Einzelhandlungen sind charakteristisch für Stalking. Die ständigen Wiederholungen und die Kombination mehrerer Methoden machen aus den Einzeltaten ein komplexes Verhalten, welches jeden Stalkingfall einzigartig macht. Die Handlungen können sich im Verlaufe der Zeit ändern. Hier einige Beispiele für mögliche Verhaltensweisen eines Stalkers oder einer Stalkerin:

  • Massenversand von E-Mails, SMS oder Briefen
  • Ständige Telefonanrufe
  • Beobachten und Auflauern des Opfers
  • Auskundschaften der Tagesabläufe
  • Ausfragen von Drittpersonen und Kontaktaufnahme über Drittpersonen
  • Stehlen und Lesen der Post
  • Falschbeschuldigungen (beispielsweise bei der Polizei oder dem Arbeitgeber)
  • Aufgabe von Bestellungen und Inseraten (Sexangebote, Todesanzeigen,…) im Namen des Opfers
  • Unerwünschtes Zusenden von Geschenken
  • Beschimpfungen und Drohungen
  • Beschädigung des Eigentums der Betroffenen
  • Körperliche oder sexuelle Übergriffe
Ausmass
In der Schweiz wurde das Phänomen Stalking bislang wenig erforscht. Daher ist die Anzahl der Betroffenen schwer einschätzbar. Eine Studie ausMannheim, welche 2000 Menschen zu ihren Erfahrungen mit Stalking befragte, zeigte auf, dass rund 12 Prozent aller Teilnehmer/innen mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Stalkern oder Stalkerinnen wurden. Sie führten an, über eine längere Zeitspanne hinweg verfolgt, belästigt oder bedroht und dadurch in Angst versetzt worden zu sein. Weitere Forschungen schätzen den durchschnittlichen Zeitraum, in dem das Opfer den Handlungen des Stalkers bzw. der Stalkerin ausgesetzt ist, auf ungefähr zwei Jahre.

Herunterladen der Broschüre «Stalking: Grenzen setzen!»

Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 21.08.2015

Newsblog

FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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