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Phänomen Stalking: Definition und TäterInnen

Auch wenn genaue Zahlen zum heutigen Ausmass des Phänomens nicht vorhanden sind, ist davon auszugehen, dass immer mehr Personen unter diesem massiven Eingriff in die Privatsphäre leiden. Den Opfern wird nachgestellt, sie werden terrorisiert und nicht selten wenden die Stalker Gewalt an oder es kommt zu sexuellen Übergriffen. 

Was bedeutet Stalking?

Der Begriff «Stalking» stammt aus dem englischen Jägerjargon. «To stalk» bedeutet «sich heranpirschen» oder «anschleichen» und bezieht sich zumeist auf die zu erlegende Beute. Heute wird unter Stalking ausserdem das «beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sicherheit bedroht und seine Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt wird» verstanden.

Konstellationen

Jegliche Arten von Täter-Opfer-Konstellationen sind möglich. Am häufigsten wird eine Frau durch einen Mann gestalkt. Es werden jedoch auch Männer von Frauen gestalkt oder Frauen respektive Männer stalken ihre gleichgeschlechtlichen Mitmenschen. Man geht davon aus, dass es sich in mehr als 80 Prozent der Fälle um männliche Stalker handelt und ebenfalls in mehr als 80% der Erscheinungen sind weibliche Opfer von dem Phänomen betroffen.

Stalkerin / Stalker

Stalkende sind vorwiegend männlich und können aus allen gesellschaftlichen Schichten stammen. Sie agieren überwiegend als Einzeltäter, auch wenn sie das Umfeld ihres Opfers teilweise in ihre Stalkinghandlungen miteinbeziehen. Ihre Opfer stammen zumeist aus ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld. Stalking durch Unbekannte ist eher die Ausnahme. Am häufigsten werden ehemalige Intimpartner/innen gestalkt. Aber auch Mitarbeitende, Bekannte, Nachbarn und Nachbarinnen, Fans sowie Kundinnen und Kunden können zu Stalkern und Stalkerinnen werden.

Stalking-Motiv

Beziehungswunsch, Liebeswahn, Rache für empfundenes Unrecht, Hass, den Drang das Opfer zu kontrollieren oder Macht: Die Beweggründe der Stalker/innen sind unterschiedlich und können sich im Laufe der Zeit verändern. Das Ziel ist immer, mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen und den Kontakt gegen den Willen der Betroffenen aufzunehmen oder zu halten. Auch wenn das Opfer sich klar gegen die Wünsche des Täters bzw. der Täterin ausspricht, kann die irrige Vorstellung der stalkenden Person fortbestehen. Die typische verzerrte Wahrnehmung des Stalkers oder der Stalkerin macht ihn oder sie oft schwer einschätzbar. Erkennt er/sie die Abweisung des Opfers, können wohlwollende Gefühle innert Kürze in Hass oder Rachegefühle umschlagen.

Herunterladen der Broschüre «Stalking: Grenzen setzen!»

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FAQ

FAQ zum Thema «Jugendgewalt».

Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Kann man in den nächsten Jahren mit einer Vereinheitlichung der Erfassungssysteme rechnen?
Warum nutzen Justiz und Polizei unterschiedliche Systeme der Erfassung?
Auf Grund von welchem Präventionsverständnis wird dieser Massnahmenplan realisiert?
Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe für Jugendgewalt sind ja sehr vielschichtig.
Sind Jugendliche mit Migrationshintergrund gewaltbereiter als Jugendliche mit einem Schweizer Hintergrund?
Wo liegt das Hauptgewicht bei den Präventionsmassnahmen der Polizeikorps?
Was versteht die SKP unter Jugendgewalt?
Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig? Der Bund? Die Kantone? Die Gemeinden?
Wo liegt das Schwergewicht bei der Prävention von Jugendgewalt? Bei der Repression? Bei der Prävention?
Welche Rolle hat die Polizei bis anhin in Bezug auf Jugendgewalt wahrgenommen?
Welche Rolle hat die Polizei bei der Prävention von Jugendgewalt zu erfüllen?
Die Grundlagen für die polizeiliche Präventionsarbeit sind gesamtschweizerisch nicht einheitlich. Was unternimmt die SKP dagegen? Was kann sie überhaupt tun?
Auf Grund welcher Entscheidungen wird mit der Realisierung des Massnahmenplans begonnen?
Wer garantiert die fachliche Qualität der Arbeit?
Mit welchen nationalen Organisationen/Institution arbeitet die SKP zusammen?
Warum nimmt sich die SKP in diesem Jahr dem Thema Jugend und Gewalt an? Das Phänomen ist doch nicht neu.
Wird der Massnahmenplan in Absprache mit den kantonalen und städtischen Polizeikorps realisiert?

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